Vorbemerkung

 

Sinti, Roma und Bayern basiert auf der noch unveröffentlichten "Ehrlichen weißblauen Chronik" des Autors. Diese trägt der Tatsache Rechnung, dass es zwei sehr unterschiedliche "Bayerische Geschichten" gibt, eine populäre und die andere des Wissenschaftlers. Beide unterscheiden sich wesentlich voneinander. Die ehrliche weißblaue Chronik versteht sich als kritische Ergänzung zu den im Buchhandel erhältlichen Werken zur bayerischen Landesgeschichte. Sie berücksichtigt besonders die Geschichte der Frauen, der Minderheiten und der Ausländer. Es liegt auf der Hand, dass eine solche Chronik Einträge enthalten muss, die als negativ, als unpopulär oder als dem Ruf Bayerns abträglich empfunden werden können; nichtsdestotrotz sind auch sie ein Teil unserer bayerischen Geschichte. Der Autor möchte darüber hinaus zum Nachdenken über den Wert von Institutionen wie den Staatskirchen anregen, aber auch Mythen, Legenden und Ikonen der heutigen Bayern einer kritischen Betrachtung unterwerfen.